Wo gibt es welche Templerburgen?

Akkon: Im Inneren der Templerburg


Von der Räumlichkeit müssen die Templernburgen in zwei Gruppen eingeteilt werden. Es gibt Templerburgen im Nahen Osten und in Europa.

Die Templerburgen im Nahen Osten, im Heiligen Land sind gebaut worden als Bollwerk gegen die Ayyubiden, Mameluken und Byzantiner, die immer wieder versuchen die europäischen Eindringlinge zurück zu werfen.

Die zweite Art von Templerburgen gibt es in Europa. Die Burgen in Europa dienen nicht zum Schutz vor angreifenden Heeren, sondern sind mehr Verwaltungssitz. Die Burgen in Europa müssen nur gegen vereinzelte Räubergruppen sich erwehren können. Eine Einschränkung ist auch hier zu machen. Die Templerburgen in Portugal und im Süden von Spanien müssen auch maurischen Angriffen standhalten.

Innerhalb der räumlichen Teilung der Burgen muss wiederum in zwei Gruppen unterteilt werden. Einmal gibt es Burgen, die den Templern schon fertig geschenkt werden, zum anderen gibt es Burgen, welche die Templer selbst bauen.

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Zu den Burgen, die von den Templern komplett gebaut worden sind, gehört in Portugal die Templerburg Tomar, in Spanien die Templerburg Ponferrada und im heiligen Land die Templerburg Chateau Pelerin.

Templerburg Tomar ist gebaut worden als Sitz des Provinzmeisters von Portugal. Die Templerburg hat 1190 einem Angriff des maurischen Kalifen Abu Yusuf al-Mansur standhalten müssen. Die Templerburg dient als Grenzwall zwischen den Mauren und dem noch jungen portugiesischen Staat.

Die Templerburg Ponferrada liegt direkt am Jakobsweg. Auf dem Jakobsweg reisen Pilger aus ganz Europa nach Santiago de Compostela. Um die reisenden Pilger zu schützen, bauen die Templer mehrere Niederlassungen entlang des Jakobusweg. Die Templerburg Ponferrada ist eine Schutzburg für die Pilger.

Das Chateau Pelerin ist eine von Templern erbaute Templerburg im heiligen Land. Die Burg ist 1218 erbaut worden und hat die Verteidigung gegen die Ayyubiden und Mameluken zum Ziel.